Die Kerzenflammen tauchten den Kirchenraum in warmes Licht, und der Raum schien für einen Augenblick innezuhalten. Die Stille wurde nur von leisen Gebeten und dem sanften Klang der Orgel unterbrochen, die eine friedliche Nähe zur Jahreszeit spürbar machte. Die Gemeinschaft nahm diese Stunde der Einkehr dankbar wahr und ließ sich durch das Licht und die Worte einstimmen auf das, was der Advent bedeutet: Erwartung, Hoffnung und das Vertrauen, dass Dunkelheit Licht birgt.
Nach dem Gottesdienst traf man sich im Pfarrheim zu einem gemeinsamen Frühstück. Es gab Kaffee, Tee, Strizel, Kuchen, Marmelade und Butter – alles wohlig warm bereitgestellt. Die Heizung sorgte dafür, dass niemand die Kälte der Morgenluft verspürte, und die Gespräche nahmen behutsam wieder Fahrt auf, während die stille Adventsstimmung langsam ausklang.
Text und Fotos: Marion Weissinger-Harrauer